Internationale Küchen Amerikanisch
Die Amerikaner haben eine etwas andere Esskultur als die Deutschen. Was als erstes bei ihnen auffällt ist
dass sie ungesund essen, also unregelmäßig, meistens in Eile. Ihr Essen schmeckt etwas intensiv, d.h. so stark das es auch gut schmeckt. In der Praxis sieht es so aus, dass alles was süß sein soll, übersüßt ist und umgekehrt wenn etwas salzig ist, dann aber auch richtig. Sonst schmeckt es nicht. Außerdem essen sie sehr fettige Dinge. Die Hauptsache ist nur, dass es schmecken muss.
Internationale Küchen Asiatisch
(es gibt zwei Gruppen) In weiten Teilen Chinas und südlich davon sind folgende Gemeinsamkeiten zu finden:
die Abwesenheit von Milchprodukten, die Verwendung von Reis, Nudeln, verschiedener Sojaprodukte und von Fischsauce. Der Begriff Asiatische Küche bezieht sich meistens auf diese Tradition. Häufig wird die Bezeichnung auch verwendet, wenn sich bei der Speisenzubereitung verschiedene süd- und ostasiatische Kochstile vermischen oder wenn ein Restaurant kulinarische Spezialitäten mehrerer Länder anbietet. In den Binnenstaaten Zentralasiens, wie z.B. Kasachstan und der Mongolei, dominieren Fleisch und Milchprodukte.
Internationale Küchen Bayrisch
Seit dem späten 18. Jahrhundert wurden in den Ländern des Deutschen Reiches zunehmend die Regionalküchen betont,
wobei größeren Städten besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. In den als „bayerisch“ bezeichneten Kochbüchern des 19. Jahrhunderts werden sowohl ländlich-deftige Gerichte nach Art der Hausmannskost publiziert als auch Gerichte nach dem Vorbild der französischen Küche. Der Schwerpunkt lag auf Mehlspeisen und Knödel. Fleisch war für die einfache Bevölkerung, auch das einfache Bürgertum, nur Sonntagskost. Eine bayerische Besonderheit ist die Brotzeit, ein meist deftiger Imbiss, der ursprünglich zwischen Frühstück und Mittagessen eingenommen wurde.
Internationale Küchen Chinesisch
Essen in China ist hauptsächlich eine kommunikative Angelegenheit.
Die traditionellen Tischsitten unterscheiden sich erheblich von den europäischen. So ist es völlig üblich, zu schmatzen und zu schlürfen oder mit vollem Mund zu reden, manchmal sogar zu rülpsen. Es wird unbesorgt gelacht, laut geredet, und die Gäste oder ältere beziehungsweise angesehene Personen werden umsorgt, indem man ihnen die besten Stücke reicht, meist mit den eigenen Ess-Stäbchen, die sich im übrigen von den japanischen unterscheiden. (Die chinesischen Stäbchen sind etwas länger als die japanischen und haben ein stumpfes Ende und kein spitzes.) Es ist auch durchaus üblich, sich bei Tisch Fleischreste zwischen den Zähnen mit dem Finger zu entfernen, während hingegen das Schneutzen ein Tabu darstellt, zu dem man die Toilette aufsucht.
Internationale Küchen Deutsche Küche
Ausländern fällt zur deutschen Küche meist zuerst das Sauerkraut ein. Mit deutschen Gerichten assoziiert man meistens
deftige, fleischlastige Gerichte. Das erklärt sich teilweise daraus, dass Deutschland relativ weit nördlich liegt und früher in harten Winterzeiten auf die Kalorienzufuhr geachtet werden musste. Das resultiert beispielsweise in derben Kartoffelgerichten - Deutschland zählt zu den Ländern, die am meisten Kartoffeln verbrauchen. Deutschland ist auch für die Vielfalt an Brotsorten bekannt. Als „typisch deutschen“ Fleischlieferanten betrachtet man das Schwein.
Internationale Küchen Französisch
Die französische Küche gilt in vielen Ländern als die kulturell entwickelteste Art der Speisenzubereitung.
Die gehobene nationale Küche, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Frankreich etabliert wurde, wird als Haute Cuisine bezeichnet. Allerdings war die französische Küche auch im 17. und 18. Jahrhundert bereits bestimmend für die Küchen der Adelshäuser in Europa, da der französische Hof in dieser Zeit als kulturell führend galt. Die Einführung öffentlicher Restaurants und damit der Zugang des französischen Bürgertums zur gehobenen Kochkunst führte zur Popularisierung dieses Kochstils und damit seiner Verbreitung und Institutionalisierung.
Internationale Küchen Griechisch
Die typisch griechische Küche bevorzugt Hauptgerichte, die im Backofen zubereitet werden und entweder dort warm
gehalten oder ohnehin nur lauwarm verzehrt werden. Zu allen Gerichten wird Brot, meistens griechisches Weißbrot, gegessen. Von vielen anderen Balkanküchen unterscheidet sich die griechische dadurch, dass nie scharf gewürzt wird Maßgeblich hat insbesondere die türkische Küche während der jahrhundertelangen Türkenherrschaft die griechische Kochkultur beeinflusst, auch wenn dies in Griechenland selbst eher negiert wird. Zahlreiche Bezeichnungen auf griechischen Speisekarten stammen aus dem Türkischen.
Internationale Küchen Indisch
Der Grund für die unterschiedliche Entwicklung dieser Küche ist nicht nur mit den geografischen und damit verbundenen
klimatischen Gegebenheiten zu erklären, sondern auch mit verschiedenen kulturellen Einflüssen im Lauf der Geschichte, teilweise auch mit den verschiedenen Religionen. So essen viele Hindus überwiegend oder ausschließlich vegetarisch; die meisten derer, die Fleisch auf dem Speiseplan haben, lehnen aber aus traditionell religiösen Gründen Rindfleisch ab, da im Hinduismus der Kuh besondere Bedeutung zukommt. Muslime dagegen essen Fleisch, jedoch kein Schweinefleisch. Angehörige der untersten Schicht der Kastenordnung sind von diesen religiös begründeten Restriktionen weniger betroffen, doch leben viele in Armut und essen das, was sie sich leisten können.
Internationale Küchen Indonesisch
Die indonesische Küche ist regional stark unterschiedlich, wobei allerdings fast immer Reis die Grundlage bildet.
Reis wurde vor rund 2000 Jahren von Südostasien nach Indonesien gebracht. Im Inselreich Indonesien sind Fisch und Meeresfrüchte die Grundlage vieler Mahlzeiten. Schweinefleisch wird im größten muslimischen Land der Welt hingegen selten verzehrt, hauptsächlich im hinduistischen Bali, von der (relativ großen) chinesischen Minderheit, den christlichen Minderheiten, die im ganzen Land, vor allem auf den östlichen Inseln leben, von den Batak in Zentralsumatra und von den animistischen Ethnien, z. B. auf Kalimantan. Reis mit Fisch, etwas Gemüse und Chilis ist ein weit verbreitetes Alltagsgericht. Generell ist das am meisten verzehrte Fleisch das des Huhns.
Internationale Küchen International
Eine internationale Küche gab es bereits im Altertum. Jahrtausendelang war internationale Küche eine Sache der wohlhabenden Schichten.
Der Transport über See- und Karawanenrouten war aufwendig und teuer. Die ärmere Bevölkerung hingegen hat sich von den Dingen ernährt, die in der Umgebung erzeugt wurden. Bereits in der Bronzezeit existierten ausgedehnte Handelsrouten, so dass Gewürze und andere Spezialitäten über große Entfernungen transportiert werden konnten. Erste Höhepunkte erreichten das alte Ägypten und die Griechen. Einen neuen Höhepunkt erreichten die Römer. Das ausgedehnte Großreich mit seiner ausgefeilten Transportorganisation, einem Straßennetz von 80.000 km, erlaubte es den Wohlhabenden, sich aus allen Ecken des Reiches zu bedienen. Über Karawanenwege kamen Gewürze aus Indien und selbst Südostasien.
Internationale Küchen Irisch Pub
Zur Kultur der Irish Pubs gehören Musik und Kommunikation. In Irland ist der Pub der zentrale Treffpunkt zum Reden
und Musizieren. In kleinen, ländlicheren Orten bleiben die Einheimischen eher unter sich. In den Städten (und außerhalb Irlands) gibt es in Irish Pubs typischerweise Livemusik mit Musikern verschiedener Stilrichtungen (Irish & Scottish Folk, Rock, Reggae u. a.) sowie Abende mit offener Bühne („Open Stage“), an denen Gäste ihre Instrumente mitbringen und zusammen musizieren und singen können. Auch Karaoke hat in Irish Pubs Einzug gehalten.
Internationale Küchen Japanisch
Seit der Edo-Periode (1603-1868) essen die Japaner täglich drei bis fünf Mahlzeiten.
Reis wird in Japan seit etwa 2000 Jahren angebaut, wobei seit jeher die kurzkörnige Form bevorzugt wird. Es ist ein Nahrungsmittel mit hohem Prestige und hat den Status eines nationalen Symbols. Importierter Reis gilt als minderwertig im Vergleich zum einheimischen. Reis ist heute das wichtigste Grundnahrungsmittel für die gesamte Bevölkerung, wurde früher jedoch durch Hirse und Süßkartoffeln ergänzt und war für die einfache Landbevölkerung nicht Bestandteil der Alltagskost, sondern ein Festmahl.
Internationale Küchen Italienisch
Italien ist ein großes Land mit unterschiedlichen klimatischen und geographischen Verhältnissen,
mit verschiedenen Volksgruppen und die einzelnen Regionen haben ein oft voneinander unabhängiges historisches Schicksal. Diese Umstände bringen es mit sich, dass die einzelnen Regionen – oft sogar einzelne Städte und Orte – verschiedenste kulinarische Spezialitäten hervorgebracht haben und sich die regionalen Küchen so sehr unterscheiden, so vielfältig sind, dass eigentlich von einer „italienischen Küche“ gar nicht gesprochen werden kann.
Internationale Küchen Kroatisch
Die kroatische Küche kann, grob zusammengefasst, auf einige Regionen aufgeteilt werden,
in denen ganz spezifische Küchentraditionen nachzuweisen sind, die charakteristisch für die jeweilige Region sind und die zunächst nicht unbedingt im restlichen Kroatien bekannt waren. Mittlerweile jedoch sind die meisten Gerichte in ganz Kroatien anzutreffen. Daher auch die Bezeichnung "Küche der Regionen" für die sehr vielfältige kroatische Küche.Die kroatische Küche zeichnet sich auf Grund verschiedenster historischer und geografischer Wurzeln durch eine große Vielfältigkeit aus. Dazu gehören Fleischgerichte, Fischspezialitäten, herzhafte Suppen, Speck, Käse, Schinken wie auch einheimischer Wein oder Kräuterschnaps.
Internationale Küchen Mexikanisch
Mexiko ist der Ursprung bestimmter Pflanzen, die sich von dort aus in die ganze Welt verbreitet haben –
dazu gehören insbesondere Kakao und Vanille, aber auch Avocado, Erdnüsse, Tomaten, Chili und Mais. Traditionell basierten daher alle Gerichte auf Mais, der so wertvoll war, dass die Azteken einen besonderen Maisgott verehrten. An zweiter Stelle stand der Chili, der zum Würzen verwendet wurde. Dazu gab es Flaschenkürbis/Kalebasse, Bohnen sowie je nach Region Wild (vor allem Wildschwein, aber auch Hase und andere Nagetiere sowie die Leguan-Echse). Als Haustiere wurden zunächst nur Hunde und Truthähne gehalten.Die wichtigste Mahlzeit für die städtische Bevölkerung ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, etwas Süßes, ein Taco oder ähnliches.
Internationale Küchen Mittelalterlich
Die Ernährungsgewohnheiten des Mittelalters haben ihre Wurzeln gleichermaßen in der griechisch-römischen Kultur
und der der germanisch-keltischen Völker Nord- und Mitteleuropas. Anbaumethoden, Wirtschaftsverhältnisse und Wertvorstellungen dieser Kulturen unterschieden sich erheblich. In der griechisch-römischen Kultur hatte sich im Zeitverlauf eine Landwirtschaft entwickelt, bei der Weizen, Gerste, Wein, Feigen und Oliven die wesentlichen Anbauprodukte waren. Daneben spielte der Obst- und Gemüseanbau eine gewisse Rolle. Schafe und Ziegen wurden vor allem wegen ihrer Wolle und ihrer Milch gehalten. Die Ernährungsweise war überwiegend vegetarisch und wurde mit wenig Fleisch und vor allem Käse ergänzt.
Internationale Küchen Pakistanisch
Die pakistanische Küche hat viele Gemeinsamkeiten mit der nordindischen Küche, weist aber stärkere Einflüsse
aus Vorder- und Mittelasien auf. Allgemein wird im islamischen Pakistan mehr Fleisch gegessen als im Nachbarland Indien. Grundnahrungsmittel sind vorwiegend aus Weizen hergestellte Brotsorten. Fast ebenso beliebt ist Reis, der entweder einfach nur gekocht als Beilage, oder als gewürztes Pfannengericht mit Gemüse und Fleisch gegessen wird. Zu den Hauptmahlzeiten verzehrt man in einer würzigen Soße zubereitete Gemüse- und Fleischcurrys. Häufige Zutaten sind Linsen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte, eingelegtes Gemüse oder Obst sowie Milchprodukte wie Joghurt.
Internationale Küchen Persisch
Das Essen wird kunstvoll zubereitet, und es wird viel Wert auf Geschmacksharmonie der Zutaten gelegt.
Ein wichtiger Bestandteil der persischen Küche ist persischer Duftreis bzw. Basmatireis mit und auch ohne beigemengten Kräutern (wie u. a. Koriander und Bockshornklee), Gemüse-, Obstsorten oder Nüssen und ähnlichen Fleischsoßen oder auch gegrilltem Fleisch. Einen süß-sauren Geschmack erzielt man durch das Beimengen von Limetten (-saft), manchmal auch von Orangen- oder Granatapfelsaft
Internationale Küchen Russisch
Die russische Küche existiert in ihrer heutigen Form seit etwa hundert Jahren und hat ihren Ursprung
in der slawogermanischen bzw. germanoslawischen Küche. Entwickelt hat sie sich aus einer langen Tradition, die mehrere Phasen durchlief: die Altrussische Küche vom 9. bis zum 16. Jahrhundert die Küche des Moskauer Staates im 17. Jahrhundert die Küche des 18. Jahrhunderts und die Petersburger Küche in dieser Zeit die gesamtrussische Küche im 19. Jahrhundert die sowjetische Küche seit 1917.
Internationale Küchen Spanisch
Im Gegensatz zu den Hauptmahlzeiten ist das spanische Frühstück, das desayuno, recht karg.
Es besteht in der Regel aus einem Kaffee und einem Stück Gebäck oder ein paar Keksen. Sehr beliebt, besonders an Fest- oder Feiertagen oder im Urlaub, ist das Frühstück mit Churros oder Porras ("Knüppel", die dickere Variante der Churros) mit einer Tasse heißer Schokolade (Chocolate con churros). Es ist nicht unüblich, das Frühstück vor der Arbeit kurz in einem Café einzunehmen.Die spanische Küche besteht aus einer großen Vielfalt an regionalen Gerichten und Besonderheiten. Fisch und Meeresfrüchte spielen eine wichtige Rolle, als Gemüse steht die Kartoffel und Hülsenfrüchte im Zentrum. Durch die wechselvolle Geschichte Spaniens wurde die Küche von verschiedenen Kulturen beeinflusst und beinhaltet eine Fülle verschiedener Zutaten und typischer Gerichte.
Internationale Küchen Südamerikanisch
Ist ein Oberbegriff für verschiedene Küchen der US-amerikanischen Südstaaten.
Sie sind sowohl von den geographischen und klimatischen Eigenheiten der Gegend als auch von den unterschiedlichen Bewohnern der Südstaaten beeinflusst. Als bedeutende Regionalküchen gelten das so genannte Soul food der Afro-Amerikaner in den Südstaaten, die Küche der Indianer, die Cajun-Küche und die Kreolische Küche in Louisiana. Besonders frittierte Gerichte sind typisch für die Südstaatenküche - ein direkter Einfluss der Sklavenküche der Region, die das Braten in tiefem Fett bevorzugte. Die Weißen versuchten zwar, kulturelle Einflüsse der Afro-Amerikaner zu vermeiden, die Küchentraditionen gewannen jedoch rasch an Boden, da auf vielen Farmen und Plantagen das Kochen von Haussklaven übernommen wurde und diese auch den weißen Kindern das Kochen beibrachten. Als Resultat entstanden vielerorts Traditionen, die versuchen, mit ursprünglichen afrikanischen Kochtechniken und den einheimischen Zutaten traditionelle europäische Gerichte nachzukochen.
Internationale Küchen Thailändisch
Ursprünglich war die Küche Thailands vom Wasser geprägt,
auf den Tisch kamen vornehmlich Wassertiere und Wasserpflanzen. Veränderungen in den Kochgewohnheiten gab es sowohl durch chinesische und japanische Einflüsse als auch, ab dem 17. Jahrhundert, durch Einflüsse aus Europa. Chilis wurden zum Beispiel von portugiesischen Missionaren in Thailand eingeführt.
Internationale Küchen Türkisch
Die türkische Küche hat eine lange Geschichte und stellt eine Weiterentwicklung der ursprünglichen nomadischen
Kochtradition der Turkvölker durch Vermischung mit der indischen, persischen, islamisch-arabischen Küche sowie den Kochtraditionen der Völker des Mittelmeerraumes und des Kaukasus, wie zum Beispiel der armenischen und/oder aramäischen Küche dar. Diese Vielfalt der Einflüsse entwickelte sich durch die Jahrhunderte besonders unter der Prägung der osmanischen Kultur und Lebensweise zur heutigen charakteristischen türkischen Küche. Wie im gesamten islamischen Raum gelten auch in der Türkei für die muslimische Bevölkerung die Speisevorschriften des Islam von haram (verboten) und halal (erlaubt).
Internationale Küchen Vegetarisch
Die Vegetarische Küche umfasst traditionell vegetarische Gerichte aus aller Welt sowie die adaptierten
„vegetarisierten“ Versionen der Speisen. Hauptsächlich wird dabei auf Fleisch, Fisch und Geflügel verzichtet, manchmal auch auf Milchprodukte und Eier. Besonders beliebt sind frische Produkte, also Gemüse und Obst jeder Art. Da es vieles nicht überall käuflich zu erwerben gibt, wie z. B. Tempeh oder Aufstriche, muss sich der Durchschnittsvegetarier oft behelfen und meistens selbst kochen. Hier kommen vor allem die Asiatische Küche und Italienische Küche zum Tragen, da diese nicht so viel Wert auf Fleisch legen wie etwa die Deutsche Küche. Dabei spielen Gewürze eine große Rolle, denn meist muss den Speisen erst ein Geschmack entlockt werden.
Internationale Küchen Vietnamesisch
Vietnamesische Küche bezeichnet man die eigenständige und vielseitige Kochtradition Vietnams,
die zahlreiche typische Gerichte hervorgebracht hat. Sie ist historisch bedingt stark von der chinesischen Küche beeinflusst, weist aber im Süden zahlreiche Einflüsse der Thai, der Khmer und der Indische Küche auf. Darüber hinaus hat der Buddhismus zu einer reichen vegetarischen Küche beigetragen. Trotz der erbitterten nationalen Befreiungskriege hat die vietnamesische Bevölkerung auch viele westliche Einflüsse beibehalten, darunter Baguettes, Croissants und Kaffee, die von den Franzosen eingeführt und in abgewandelter Form übernommen wurde. Als Grundnahrungsmittel werden in Vietnam Reis und Reisnudeln und eine große Zahl verschiedener Arten von Gemüse gegessen. Fisch und Fleisch spielen in der Massenernährung eine untergeordnete Rolle. Eine historische Besonderheit ist hingegen die Vielzahl der möglichen Fleischgerichte, die fast alle genießbaren Tiere und auch einige Insektenarten einschließt. Anders als in vielen anderen nationalen Kochtraditionen sind Speisetabus in Vietnam weitgehend unbekannt.
Internationale Küchen Vollwertkost
Der Begriff Vollwertkost wurde zwar erst von Werner Kollath 1942 eingeführt,
das Prinzip wurde jedoch bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, unter dem Einfluss der Naturheilkunde und der Lebensreform-Bewegung. Die Überzeugung der meisten Lebensreformer um 1900 war, dass sich ein Großteil der Menschen im Zeitalter der Industrialisierung völlig falsch und damit ungesund ernährte: zu viel Fleisch, zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Weißmehl, zu viel Gewürze, zu viele Genussmittel. Die meisten Ernährungsreformer waren Anhänger des Vegetarismus, der um 1850 zunehmend Anhänger gewann. Allgemein wurden von ihnen weitgehend unbehandelte Lebensmittel bevorzugt. Die Ernährungsreformer, die fast alle aus dem deutschsprachigen Raum kamen, wandten sich zwar prinzipiell an alle Schichten der Bevölkerung, fanden aber fast ausschließlich beim Bürgertum Interesse, vor allem beim Bildungsbürgertum.